Navigation

Wie kommen wir von A nach B? Eine Frage, mit der man sich im Vorfeld einer Reise durchaus beschäftigen sollte. Robert hat vieles ausprobiert und runtergeladen. Letztendlich haben wir mit folgenden Hilfsmitteln geplant und den Alltag gemeistert:

  1. Es geht nichts über eine altbackene Landkarte. Nicht zur eigentlichen Navigation, sondern um den groben Routenverlauf der nächsten Tage festzulegen. In den USA dachten wir, es geht auch nur mit dem Ipad. Das hat sich als Trugschluss herausgestellt, der gezeigte Ausschnitt ist zu klein. Man bekommt kein Gefühl für den Streckenverlauf.

 

  1. maps.me ist eine App, die sich ihre Karten aus Openstreetmap zieht. Funktioniert vollkommen offline. Das war uns wichtig. Man lädt sich einfach die Länder auf das Smartphone, die man benötigt. Die Datensätze sind erstaunlich klein. Maps.me haben wir oft auch beim Spaziergang durch Städte oder Wanderungen benutzt. Jede noch so kleine Hütte ist zu finden. Kostenfrei und doch fast keine Werbung in der App. Super. Ein gutes Gefühl, wenn man auf dem Handy immer funktionierendes Navi hat.

 

  1. WAZE: Diese NaviApp funktioniert ähnlich wie maps.google. Funktioniert nur online. In Costa Rica war es unsere erste Wahl beim Navigieren, da es Echtzeiten angezeigt hat. SIM Karte hatten wir. Gerade in Costa Rica sind nicht die Entfernungs-Kilometer zur Planung entscheidend, sondern die Straßenzustände und damit die Zeit. Zuverlässig hat die App gesperrte Straßen oder Unfälle angezeigt. Maps.google war nicht zu gebrauchen, da abseits der Hauptstraßen schlichtweg keine Straßen angezeigt wurden. Grüne Wiese.

 

  1. In den USA haben wir eine SIM Karte und nutzen somit maps.google bei der Autofahrt oder in der Stadt. Die Benutzeroberfläche ist für uns einfach gut. Sofern wir Empfang haben. Das trifft im Hinterland von Kalifornien und Nevada eher selten zu. Das Gute ist, dass maps.google die Route auch bei Verbindungsabbruch abfährt. WAZE dagegen nicht so zuverlässig.

 

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Bei San Franciso: Navigation für Fortgeschrittene.

 

Dazu kommt ein guter Reiseführer. Wir waren mit Lonely Planet sehr zufrieden. Als Buch. Da kann man umblättern, reinschreiben, einknicken, arbeiten. In den USA haben wir das erste Mal mit einem ebook gearbeitet. Dem Gedanken nach sehr komfortabel: kein extra Gewicht, auf allen elektronischen Endgeräten dabei, Suchfunktion, etc.

NUR: Auf dem Handy kann man überhaupt nicht komfortabel lesen. Die Kartenausschnitte sind zu klein und zur Streckenfindung nicht zu gebrauchen. Darüber hinaus ist es einfacher, mit einem klassischen Buch um Hilfe zu bitten. Die Hemmschwelle ist schlicht niedriger. War eine Erfahrung wert. Jeder wie er will. Nichts für uns.

Was uns zwangsläufig zu einem weiteren Thema führt: Die Abhängigkeit vom Strom. Erschreckend, aber wahr. Doch das ist ein eigener Blog wert.

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