Zehn Wochen unterwegs

Wie schnell die Zeit vergeht. Wie weit unser Alltag in Deutschland entfernt ist. Mittlerweile ist das Reisen Alltag geworden. Wir sind ein eingespieltes Team. Durch fantastische Höhen und ungeahnte Tiefen gewandelt. Wir kennen unsere Bedürfnisse und Macken so genau wie noch nie zuvor. Zwischen uns Erwachsenen läuft viel nonverbal.

Freiheit. Da wir weiterhin ohne festen Plan und Hotelbuchungen reisen, bleiben wir, wo es uns gefällt. Wir verbringen den Tag ohne Zeitdruck. Die besten Erlebnisse entstehen genau dadurch.

So viele wundervolle Eindrücke. So viele nette Menschen. Auch die bis heute knapp dreitausend Fotos können nicht alles festhalten. Vieles ist nur im Herzen festgehalten. Manches bereits verschüttet, anderes fest verankert. Das haben wir gelernt: Kamera wegpacken und in den Moment eintauchen. Nicht durch die Kameralinse, sondern mit Leib und Seele.

Lara plant schon im Detail, was sie nach der Rückkehr alles unternehmen will: Freundinnen einladen, bei den Omas übernachten, eine Party veranstalten. Vorher Einladungen basteln.

Noah hat seit ein paar Tage sechs Zähne. Wie viel er aktiv mitbekommt, wird sich zeigen.

Wir Erwachsene könnten weiter reisen. Angst haben wir. Angst, dass sich das enge Familienband lockert. Angst, dass der Alltag in Deutschland uns zu schnell wieder einholt.

Bis jetzt fühlt sich die Reise genau richtig an. Genug der schweren Worte: Seit gestern Nachmittag entdecken wir San Francisco. Eine coole Stadt.

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