Irgendwann endet auch die Verlängerung

Wir folgen dem alten Rat von Roberts Mutter: Immer wenn es am schönsten ist, sollte man gehen. Neun Tage Karibik müssen reichen. Neun Tage fast einsame Bilderbuchstrände. Buchten mit unterschiedlichen Sandfarben. Neun Tage in entspannter Surfer- und Backpackeratmosphäre. Neun Tage Pura Vida. Wir haben uns anstecken lassen. Und bereits vier Tage verlängert. Regenzeit? Nicht hier. Die Sonne zaubert jeden Abend tolle Untergänge in die leichte Bewölkung. Was braucht man mehr? Lara und Noah reichen Wasser und Sand vollkommen aus. Es ist einfach schön hier. Unsere Hütte war ein Traum. Schaut mal. Sehr zu empfehlen.

Aber jetzt ist Schluss. Auf nach Norden in den unberührten Dschungel. Zweihundertzwanzig Kilometer liegen morgen vor uns. Ein langer Autotag. Mehr als vierzig Kilometer pro Stunden schafft man nicht. Zwei Tage Zwischenstopp in Puerto Veijo de Sarapiqui und dann noch mal sechzig Kilometer weiter in den unberührten hohen Norden nahe der nicaraguanischen Grenze. Bei Boca Tapada haben wir die Lodge –pedacito de cielo– mitten im Nirgendwo gebucht. Knapp drei Stunden reine Fahrt haben wir dafür angesetzt. Die letzten vierzig Kilometer sind laut lonely planet wohl sehr holprig, aber spektakulär zu fahren: a rough dirtroad. Da muss unser Honda Rav4 das erste Mal wohl richtig ran. Werden die Kinder mitspielen? Wird Robert das Auto schrotten?

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